03/08/12 • 19:50 • ORF III
ROLAND KOCH
Burgschauspieler ROLAND KOCH brilliert in der sehenswertesten Theateraufführung der heurigen Salzburger Festspiele, in Kleists "Prinz Friedrich von Homburg".

Roland Koch (Graf Hohenzollern), Peter Simonischek (Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg), Udo Samel (Feldmarschall Dörfling), Andrea Clausen (Die Kurfürstin), Hans Dieter Knebel (Hennings); Foto: Bernd Uhlig
Es kommt vor, aber es kommt nicht all zu oft vor… Nämlich, dass das Wiener Theaterpublikum einen Schauspieler, der nicht aus Österreich stammt, so wirklich ins Herz schließt, irgendwie adoptiert…ROLAND KOCH gehört zu dieser seltenen Spezies und das hat wohl auch damit zu tun, dass er ein exzellenter Sprecher ist und es irgendwie schafft, immer gut zu sein! In Andrea Breths magischer Inszenierung für die Salzburger Festspiele glänzt er einmal mehr gerade dadurch, dass er “nicht glänzt”, sich zurücknimmt, die Rolle des Höflings Graf Hohenzollern in ihrer ganzen Ambivalenz belässt.

Roland Koch (Graf Hohenzollern), August Diehl (Prinz Friedrich Arthur von Homburg), Foto: Bernd Uhlig
Im Interview erzählt er mir, wie er diese unglaubliche Natürlichkeit auf der Bühne bewahrt. Wie ihm das reale Leben geholfen hat, die Nervosität vor dieser mit Spannung erwarteten Premiere zu überwinden und wie er als Schweizer überhaupt erst lernen musste, den Mund aufzumachen.
Freitag, 3.August 2012, 19.50h, ORF III
Barbara Rett’s Salzburger Festspielgespräch mit Roland Koch



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